Was schön war – mit Plätzchenbacken, Weihnachten in Nord- und Süddeutschland und Traditionen

Eine der wenigen Freizeitaktivitäten vor Weihnachten, die außerhalb meines Sofas stattfand (erkältungsbedingt), war ein Besuch bei einer Freundin, die ich viel zu selten sehe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir es dieses Jahr noch geschafft haben. Plätzchen backen, puzzeln, Tee trinken, unterhalten. Das war schön!

Heiligabend bin ich früh aufgestanden und habe Scones gebacken. Dann wurden nochmal alle Kerzen angezündet und Michel eingeschaltet und es gab Scones, Kaffee und Astrid Lindgren. Eingekuschelt auf dem Sofa. Nachmittags ging es dann richtig los – zum ersten Mal habe ich Weihnachten mit mehr als vier Personen gefeiert, und dann gleich zu zehnt. Das war sehr schön: es gab einen wunderbaren Baum, der auch noch außerordentlich hübsch geschmückt war, jede Menge zu Essen und viele schöne Geschenke und tolle Überraschungen bei der Familie des Mannes. Anschließend wurde ich dann auch nochmal vom Mann überrascht. Dieser Heiligabend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben <3

Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es dann zusammen für ein paar Tage zu meinen Eltern nach Süddeutschland. Dort gab es dann nochmal leckeres Essen und tolle Geschenke. Außerdem Ausflüge mit Regenbögen, Hausmusik, Kartenspiele, Moscow Mules und Gin Tonics. Außerdem habe ich eine meiner liebsten Traditionen gepflegt: am ersten Werktag nach den Weihnachtsfeiertagen machen meine Mutter und ich traditionell einen Einkaufsbummel. Dabei fahren wir mit dem Zug in die Stadt, gucken in unseren Lieblingsgeschäften vorbei, kaufen uns was hübsches zum anziehen, essen mittags einen Flammkuchen und trinken später einen Cappuccino und stöbern noch ein bisschen in der Buchhandlung. Meine Mutter freut sich auf diesen Tag mindestens so sehr wie ich, deswegen plane ich meinen Besuch in der Heimat immer entsprechend.

Gestern ging es zurück nach Hamburg. Dabei hatten wir unterwegs viel Glück und einen sehr netten Taxifahrer, so dass wir trotz einiger Widrigkeiten (z.B. für Stunden gesperrte Bahnstrecken wegen Personenschaden) unseren Zug erwischt haben und stressfrei in Hamburg ankamen. Dort habe ich eine tolle Weihnachtskarte von der lieben Nike aus dem Briefkasten gefischt und bin im eigenen Bett ziemlich schnell eingeschlafen.

 

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