Was schön war – mit Kino, Sonne, Sternen und ganz viel Bewegung

Ich war im Kino! Three billboards outside Ebbing, Missouri. Ich wünsche dem Film und Frances McDormand und Sam Rockwell oder Woody Harrelson sämtliche Oscars für die sie nominiert sind. Das war ein schöner Kinoabend. Davor gab es eine Kumpir im Kumpirladen, ich esse dort (und eigentlich auch sonst in den meisten mir bekannten Restaurants) immer das gleiche. Ich weiß nicht, was das über mich aussagt, denn eigentlich bin ich schon recht offen für neues. Aber wenn ich einmal etwas Köstliches gefunden habe, dann will ich auch kein Risiko eingehen ;)

Ich habe ein Hörbuch (Amazon Partnerlink) gehört. Gelesen von Sandra Hüller, und das ganz wunderbar. Dieses Buch ist wirklich ein großer Schatz. Ich habe geweint (das heißt aber nichts, ich weine sehr schnell), gelacht und war sehr wehmütig, als es vorbei war. Mariana Leky ist mit “Was man von hier aus sehen kann” wirklich etwas tolles gelungen, ich möchte es wirklich jedem ans Herz legen. (Wenn es euch nicht gefallen hat, dann will ich das gar nicht wissen, ich bin verzaubert.)

Ich konnte jemandem einen (freundlichen) Streich spielen.

Ich war im Fitnessstudio, und das im Februar bereits mehrfach. Und habe mal nebenbei eine super Serie durchgeguckt: Atypical (Netflix). Außerdem ENDLICH mal This is us angefangen – nachdem alle so davon geschwärmt haben. Und ja, ich bin auch begeistert. So sehr, dass das wohl meine neue Crosstrainer-Serie wird und nicht wie eigentlich geplant Pastewka.

Die Sonne schien ein paar Tage am Stück und ich merke, wie glücklich mich das macht.

Außerdem erfreue ich mich jeden Abend an dem wundervollen Sternenhimmel, wenn ich nach Hause komme. Auf dem Dorf ist viel weniger Lichtverschmutzung und der winterliche Sternenhimmel hätte mir schon eher auffallen müssen, wunderte ich mich. Bis mir einfiel, dass bisher der ganze Spätsommer/Herbst/Winter der Himmel bis auf ganz wenige Ausnahmen wolkenbedeckt war. Jetzt jedenfalls empfängt mich Orion nach Feierabend – das ist eines der wenigen Sternbilder, die ich erkenne.

Außerdem achte ich ja seit einer Weile wieder verstärkt auf meine Bewegung – also neben Fitnessstudio vor allem die täglichen Schritte und absolvierten Stockwerke. Das führt dazu, dass ich mich freue, wenn ich eine Strecke zu Fuß erledigen kann, das wiederum führt zu Spaziergängen durch die Stadt und mehr Zeit an der frischen Luft, das wiederum führt zu einem besseren Allgemeinbefinden und scheinbar auch Immunsystem, denn ich schlage mich wacker, während alles um mich herum so vor sich hin grippt. Außerdem führe ich seit ein paar Wochen auf Muttis Anraten Vitamin D zu – vielleicht liegt das auch daran, wahrscheinlicher aber an der Summe aller Faktoren.

Ich war bei meiner Friseurin und fühle mich mit Haarschnitt endlich wieder wie ein Mensch, außerdem konnte ich die Shampoo Vorräte aufstocken und einen netten Plausch halten. Direkt danach bin ich beim Optiker vorbei gegangen und habe meine verzogene Brille einmal festziehen und putzen lassen – fühlt sich wieder an wie neu und sitzt nicht mehr schief.

Mit ein paar Kollegen war ich einen Abend lang kickern im Profiambiente. Das war eine ganz schöne Umgewöhnung zu unserem mittlerweile auch schon >10 Jahre altem Bürokickertisch. Die Musik war großartig und der Abend sehr schön. Zählt Kickern eigentlich als Workout? Ich habe jedenfalls geschwitzt.

Apropos schwitzen: ich habe mich zuhause auf die Yogamatte geschwungen und ein paar Übungen mit Mady gemacht. Das war toll und ich hatte danach Muskelkater an Körperteilen, die ich schon lange nicht mehr bewusst gespürt habe.

Ich habe ein paar wasserdichte Schuhe gekauft, die durchaus für Spaziergänge durch Schneematsch geeigent sind und das wurde auch schon ausprobiert bei einer schönen, langen Runde durch den winterlichen Sachsenwald.

Am Valentinstag erwartete mich zum Feierabend der Mann mit einem wunderschönen Blumenstrauß, mit Liebe zubereitetem Essen und einem köstlichen Rotwein.

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