Was schön war – mit Buchtipp, Kaminfeuer, Escape Games und einer neuen Brille

Was schön war - Silvester auf Amrum

Silvester um Mitternacht war ich mit dem Liebsten, Sekt und einer Taschenlampe auf Amrum am Strand. Nur die Nordsee und wir. Auch die ersten Tage des Jahres waren besonders schön: klassische Musik, Karten spielen, noch mehr Musik (auch mal nicht klassisch), Kürbisrisotto, ein besonders leckerer Gin, Strandspaziergänge bei gutem Wetter, Mittagsschläfchen und lesen oder Hörbuch hören oder vor dem Kamin lesen bei schlechtem Wetter. Verschlungen habe ich Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells (amazon Partnerlink). Ich fand es einfach nur großartig – toll geschrieben, berührend, fesselnd. Lesen!

Was schön war - Silvester auf Amrum

Silvester war jedenfalls so schön, dass ich das in Zukunft gern jedes Jahr so machen möchte. Ohne Böller, ohne Menschen (bis auf den einen), dafür mit Seeluft und Kaminfeuer. Auf die Seeluft könnte ich möglicherweise zugunsten von Bergluft verzichten, aber sonst bitte ganz genau so.  Mit Büchern, auf die ich mich schon lange freue und die nochmal toller sind, wenn man Zeit hat, sie am Stück durchzulesen. Das einzig blöde ist, dass in unserem Kriterienkatalog für eine neue Wohnung jetzt auch noch “Kamin” dazugekommen ist. Das macht die Wohnungssuche jetzt nicht gerade leichter…

Was schön war - Silvester auf Amrum

Während des Jahreswechselurlaubs haben der Mann und ich zwei offline Escape Games gespielt. Die funktionieren im Stil der Escape Rooms – man befindet sich in einem bzw. unterschiedlichen Räumen und muss unterschiedlichste Rätsel lösen, um aus diesen einen Ausweg zu finden. Und das am besten ziemlich schnell. Bei den “Brettspielen” von Kosmos ist es nicht so, dass man nur eine Stunde Zeit hat und ansonsten das Spiel verloren ist, aber man sollte schon die Zeit stoppen um zu sehen, wie schnell man es schafft. Da es keinen Spielleiter gibt, der einem Tipps geben kann, gibt es Hilfekarten in unterschiedlichen Abstufungen, falls man mal nicht weiterkommt. Wir haben zuerst Exit – das Spiel: Das geheime Labor  und ein paar Tage später Exit – das Spiel: Die Grabkammer des Pharao (amazon Partnerlinks) gespielt. Auch wenn der Mechanismus bei beiden Spielen der gleiche ist, so hat sich meine Befürchtung, dass sich die Rätsel auch wiederholen, nicht bestätigt. Ich fand sogar das zweite Spiel schwieriger, auch wenn wir ein wenig schneller waren und weniger Hilfe benötigt haben (Trotzdem haben wir beide Male länger als eine Stunde gebraucht…). Jedenfalls für alle Rätsel- und Escape Game Freunde unter euch eine klare Empfehlung. Wichtig zu wissen: man kann die Spiele nur einmal spielen, da man die Spielmaterialien beschriften, zerschneiden, zusammenfalten oder anderweitig unbrauchbar machen wird.

Am letzten Urlaubstag war ich mit dem Mann ausnahmsweise shoppen in der Stadt. Das versuche ich ja wenn möglich zu vermeiden, dieses Mal war es aber ok. Nicht zu voll und wir waren nur in 4 Geschäften. Und haben überall etwas gekauft, das wir wirklich brauchten. Der Optiker meines Vertrauens hatte krasse Rabatte wegen Umbau und so war es nicht ganz so schlimm, dass ich mir ausgerechnet die teuerste Brille ausgesucht hatte. Als ich hinterher gesehen habe, dass die Brille in Graz handgefertigt wurde, war ich umso glücklicher – schließlich hatte ich letztes Jahr ein paar ganz herrliche Tage in Graz verbracht.

 

Leave a Comment