Welcome to the Jungle!

Ein Jahr lang musste ich warten. Ein langes Jahr, in dem ich versuchte, mich mit „Bachelor(ette)“ oder „Hochzeit auf den ersten Blick“ über Wasser zu halten. Aber das ist einfach nicht der selbe Trash. Nun ist endlich wieder #IBES. Dschungelcamp. D-Promi-Hölle.

Da es letztes Jahr streckenweise echt zum Gähnen war, haben sich in der neuen Staffel ein paar Regeln geändert. Es gab vorher getrennte Unterkünfte und die Kandidaten haben sich erst kurz vor Einzug in den Dschungel getroffen. Gleich zu Beginn gab es eine Essprüfung und die Kandidaten wurden in zwei Teams und zwei Camps geteilt.

Die „Promis“ dieses Jahr haben mich jedenfalls schon nach der ersten Folge gestern überzeugt.

Mein Liebling ist jetzt schon Menderes. Und, man muss sagen, so eine gute Frisur hatte er noch nie. Menderes jedenfalls trat in der ersten Folge hervor, weil er einfach zu allen lieb und höflich war. Er hat sich total auf die Dschungelprüfung gefreut und sehr beeindruckend abgeliefert. Never give up, Menderes. Mein heißer Favorit für den Thron. Als dickbrüstige Kandidatin ist dieses Jahr Sophia Wollersheim am Start, die wenigstens zugibt, dass fast alles an ihr gemacht ist (sogar unterspritzte Wangenknochen.) „Ich gehe mit allem in den Dschungel, was ich habe. Und das ist nicht viel.“ Erste Lästerattacken gab es bereits von ihrer Seite gegen Rasta-Helena Fürst. Letztere trat aber nun wirklich nicht durch Sympathie hervor.

Jenny Elvers ist kaum aufgefallen, außer, dass sie vor Einzug ins Camp eigentlich nur mit Kippe in der Hand zu sehen war. Jürgen Milski begrüßte Sophia Wollersheim mit: „Find ich gut, dass du die hast verkleinern lassen“ und ich frage mich zwar, wie lange er den vorbereitet hat, musste aber trotzdem lachen.

Thorsten Legat habe ich auch schon ins Herz geschlossen, mit dem werden wir noch viel Freude haben. „Nur ein Wort: niveaulos, schamlos, charakterlos“. Ich sage voraus, dass er und Jürgen noch sehr dicke Freunde werden und bis zum Schluss im Dschungel bleiben.

Kommen wir zu Topmodel Nathalie Volk, die sich auf der Selbstbewusstsein-Skala von 1-10 eine 10 gibt. Ab 11 sei arrogant. Beeindruckte mich, wie schnell die 5 lebendige Kakerlaken weggemampft hat, ohne mit der Wimper zu zucken. Noch ein bisschen Gezicke mit Helena, aber da muss noch mehr kommen.

Ricky Harris, der fast geheult hat, weil er in einen Helikopter musste und auch die Hängebrücke nicht so gut fand, gibt jetzt schon den Talker im Camp, biss sich aber an Gunter Gabriel die Zähne aus. Der jammerte schon gleich zu Anfang rum, dass er das wohl nicht durchstehen wird. Aber immerhin hat er das Buschschweinsperma brav weg ge-ext („schmeckt fast wie meins“).

David Ortega zeigt laut Sonja jetzt schon all das, was wir uns letztes Jahr von Aurelio vergeblich gewünscht haben. Zum Beispiel gekränkte Mannes-Ehre. Weil er kein halbes Kamel-Hirn essen wollte, wurde er von Sonja als „Mimmi“ bezeichnet. Das geht so natürlich nicht!

Von Rolf Zacher wird hoffentlich noch etwas mehr kommen, der hat auf jeden Fall Potenzial. Ich hoffe, er hält durch – bisher zeichnete er sich vor allem durch Langsamkeit aus. Vielleicht will er es ja besonders spannend machen.

Und Brigitte Nielsen?

 

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