Was schön war – mit Weihnachten, Regenbögen und moderner Kunst

Das letzte „was schön war“ liegt tatsächlich schon über einen Monat zurück. Der Dezember hatte es aber auch in sich! Trotz allem Stress, den man als Gastgeber so hat, es war viel schönes dabei:

  • Wir hatten wirklich einen perfekten Weihnachtsbaum. Dass er ins Auto passte ist ein Wunder, er machte sich wirklich perfekt in unserem Wohnzimmer und der Mann hat sich beim Schmücken selbst übertroffen. Ich durfte auch ein paar Strohsterne aufhängen, aber bei den Lichtern wollte ich mich nicht einmischen – das hat er schon perfekt gemacht! Wenn ihr mal gucken wollt, bei instagram hab ich ein Bild vom Baum gepostet.
  • Kein Streit. An Heiligabend war nahezu die ganze Familie beisammen und alle haben sich vertragen. Trotz Julklapp (für alle nicht-Norddeutschen: Wichteln) und theoretisch nur einem Geschenk pro Person dauerte die Bescherung besonders lange und alle waren ziemlich glücklich mit ihren Geschenken.  Am Ende gab es dann auch noch besonders tolle musikalische Einlagen in unserem Wintergarten, der dafür die perfekte Akustik bietet.
  • Wir haben es tatsächlich geschafft in den zweieinhalb Tagen zwischen Abreise meiner Eltern und unserem Aufbruch nach Dänemark noch eine Serie durchzugucken: The Sinner (auf Netflix) war aber auch wirklich super. In Dänemark haben wir dann auch noch Alias Grace (auch Netflix) gesehen, was mir allerdings nur zur Hälfte gut gefallen hat, das Ende fand ich dann doch ziemlich blöde. Vor Weihnachten hatten wir auch noch Dark gesehen (ihr ahnt, wo). Da war ich zwar mit dem Ende auch unzufrieden, aber mal sehen, was die nächste Staffel so bringt.
  • In Dänemark angekommen haben wir die absolute Stille und den Kamin sehr genossen. Endlich mal die Ruhe zum Lesen und richtig entspannen. Durch das wechselhafte Wetter wurden wir mit sehr vielen sehr tollen Regenbögen belohnt.
  • Unser Tagesausflug nach Aarhus bot für mich vor allem ein Highlight: das ARoS Kunstmuseum. Ein sehr moderner Bau, der ein wenig an New Yorks Guggenheim erinnert (von innen). Einiges war jetzt nicht so ganz mein Fall, aber vor allem die Ausstellung „Bacon, Freud and the London Painters“ war grandios. Vor allem Paula Rego und Lucian Freud machen Lust auf mehr Kunst. Auf dem Dach des Museums gibt es das „Rainbow Panorama“, ein Rundweg mit farbigen Scheiben in Regenbogenfarben und einem tollen Blick auf die Stadt.
  • Ich habe es doch noch gerade so geschafft, mein Jahresziel von 36 Büchern zu erreichen. Im Dezember las ich nur Bücher von Frauen –  Michelle Frances: „The Girlfriend“ (Amazon Partnerlink), Ninni Holmqvist: „The Unit“(Amazon Partnerlink), Han Kang: „The Vegetarian“(Amazon Partnerlink) und Patti Smith: „M-Train“ (Amazon Partnerlink). Auch für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr Bücher von Frauen zu lesen. Gerade bin ich an „The history of love“ (Amazon Partnerlink) von Nicole Krauss – guter Anfang!

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