Was schön war – mit Sonne, Trüffeln, Kirchen und zwei Füchsen

Ich bin wieder da! Knapp zwei Wochen in Italien, die mir sehr viel länger vorkamen und einfach nur toll waren. Vitamin D Vorräte sind wieder aufgetankt und mit jeder Menge Eindrücke ging die Reise zu Ende. Von Mailand ging es über Bologna nach Ligurien – einen Tag in Cinque Terre, dann weiter in die Toskana. Von dort aus mit Zwischenstopp über Assisi nach Nord-Apulien, danach nach Neapel mit Pompeii und Vesuv-Sightseeing. Ihr seht schon, wir hatten volles Programm. Hier der kurze Überblick, was besonders schön war – in der Italien-Edition :)

Wetter! An 12,5 von 13 Tagen wurden wir mit strahlendem Sonnenschein mit T-Shirt- und meistens auch kurze Hosen-Wetter verwöhnt. Einen halben Tag war es bewölkt, was aber auch nur heißt, dass ich wenige Stunden eine Jeansjacke anhatte.

Gelati! Gerade in der ersten Urlaubshälfte haben wir es geschafft, jeden Tag Eis zu essen. Leider haben wir gegen Ende nachgelassen, aber ich kann trotzdem auf einen recht ordentlichen Eiskonsum zurückblicken. Immer einmal Pistazie und einmal eine andere Sorte.*

Ausblick! In Ligurien hatten wir ein Hotelzimmer mit Balkon und Meerblick. Dazu noch Cinque Terre mit seinen süßen Dörfern, die nur aus bunten, an den Berg und in die Bucht geklebten Häuschen bestehen –  Trotz vieler Touristen fanden sich noch stille Ecken um die großartige Aussicht zu genießen. In den Städten haben wir viele Treppen und Türmchen erklommen, auf dem Land wurden wir beim Wandern mit grandioser Aussicht belohnt.

Idylle! Besonders schön: der paradiesische Garten um das zauberhafte Bed & Breakfast in der Toskana. Olivenbäume, Zitronenbäume, Granatapfelbäume, diverse Katzen, die sich bereitwillig streicheln ließen, frisch gebackene Schokohörnchen und Tartes zum Frühstück und ausgezeichneter Cappuccino. Außer uns nur 4 andere Gäste. Im angeschlossenen Restaurant mit den Spaghetti mit Butter Trüffel Sauce das beste Essen der Reise (und des Jahres) gegessen. Überhaupt: die Toskana. Lucca, San Gimignano, Siena. Wunderhübsche Städte in malerischer Umgebung.

Architektur! Wir haben ziemlich viele Kirchen besichtigt. Besonders cool: Assisi, die Grottenkirche in Monte Sant Angelo in Apulien und der Dom in Siena.

Berge! Wir haben ein paar traumhafte Wanderungen in Apulien gemacht –  es roch wie im Kräutergarten nach Rosmarin, Thymian und Oregano, die wild am Wegesrand wuchsen. Wieder Granatapfelbäume. Und Feigenbäume. Eine reife Feige direkt vom Baum in den Mund – köstlich. Immer das Meer im Blick. Unterwegs treffen wir nach und nach den ganzen Bauernhof auf der Straße: Hunde, Katzen, Hühner, Ziegen, Schafe, Pferde, Kühe, Schweine, Esel.

Und noch mehr Tiere: wir haben zweimal einen Fuchs gesehen! Einmal in der Toskana, einmal in Apulien.

Vulkanismus! Am Vesuv war ich zum ersten Mal war ich am Krater eines aktiven Vulkans.

Kunst! (oder kann das weg?) Außerdem hab ich es geschafft, an den meisten Urlaubstagen ein bisschen was zu malen. Zum direkt vor Ort skizzieren fehlten Zeit und Muße, deswegen im Hotel oder im Auto nach Fotovorlagen. Zuhause hab ich dann den Tuschkasten nochmal rausgeholt und experimentiere gerade ein bisschen mit unterschiedlichen Techniken.

Und jetzt bereite ich mich nach dem Urlaub schonmal mental darauf vor, dass mich morgen der Arbeitsalltag wieder hat…

 

*Das beste Eis (Pistazie) gab es übrigens gleich am ersten Tag in Mailand, in der Nähe des Doms. Das zweitbeste Eis (Ricotta-Feige) in Neapel in einem Hipster-Eisladen. Das drittbeste Eis in Bologna (Salz-Karamell).

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