Was schön war – mit Schnapspralinen, Kurzzeitfasten, Streaming und Büchern und Kunst von Frauen

  • Ich hatte Geburtstag. Meine lieben Kollegen haben meinen Geburtstagstisch dieses Jahr ausschließlich mit Süßkram bestückt, den ich mag (also keine Gummibärchen, sondern Mon Chéri und Salzlakritze). Geschenke gab es obendrein auch noch viele Bücher, so mag ich das.
  • Außerdem war ich einige Male lecker essen: Sushi, Tibetisch, Thai und einmal ganz fein mit sehr viel Wein und bester Gesellschaft.
  • In der Mittagessensgestaltung fürs Büro gab es extra wenig gekauftes, sondern fast nur Selbstgekochtes, davon ganz viel veganes: Linsencurry mit Kartoffeln und Blumenkohl und Räuchertofu, vegane Burritos, Kürbischili…
  • Die doofe Erkältung, die ich aus Dänemark mitgebracht habe, ist Geschichte. Daher gab es keine plausiblen Ausreden mehr – und ich war tatsächlich mal wieder im Fitnessstudio. Hat auch gar nicht weh getan. Ist natürlich sehr voll im Januar, weil dann alle wieder hinrennen. Ich finde das aber ganz gut, da falle ich nicht groß auf.
  • Ich bin außerdem auch eine von denen, die im Januar besonders aufs Essen achten. Seit ein paar Wochen probiere ich intermittierendes Fasten (ich lasse das Frühstück weg und trinke auch nur schwarzen Tee oder Espresso und esse erst Mittags nach einer Pause von 16 Stunden wieder). Klappt super, ich fühle mich total fit und wach und hab ganz nebenbei schon die Weihnachtskilos runter.
  • Die neue Staffel Pastewka ging los und ich habe mich nach drei Folgen gebremst um den Rest im Fitti auf dem Crosstrainer zu gucken. Gut für die Motivation ;)
  • American Crime Story – The people v. O.J. Simpson. Die 10 Folgen-Serie auf Netflix zum O.J. Simpson Fall habeb wir in einer Woche durchgeguckt. Spannend, schockierend, unterhaltsam – ich bin jedenfalls hooked und werde mir auch noch die Doku angucken und ein paar Bücher lesen, besonders interessiert mich dabei die Staatsanwältin Marcia Clark. Tolle Serie jedenfalls. Mir war der Fall von ’94/’95 kaum noch präsent, das machte es umso spannender.
  • Ich habe im Januar schön viel gelesen – fünf Bücher, davon drei von Frauen (siehe Punkt 1). In letzter Zeit werden mir vermehrt (ohne, dass ich aktiv danach suche) Bücher von Frauen in meine Wahrnehmung gespült. Die Liste wächst und wächst.
  • Ich hab mir im Januar mein Lieblingsduschgel von Lush gegönnt. Das riecht einfach himmlich. Außerdem habe ich so trockene Hände, dass selbst ich Creme-Verweigererin anfange, herumliegende Handcremes aufzubrauchen. Dabei hab ich eine entdeckt, die süchtig macht, ich vermute, ich werde die Tube bald aufschneiden müssen um den letzten Rest rauszukratzen.
  • Kunst! Unter anderem die Anita Rée Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle. Donnerstags Abends kommt man da zum ermäßigten Preis rein – und auch wenn die Anita Rée Ausstellung recht voll war, der Rest der Kunsthalle war leer. Zum Geburtstag habe ich vom Mann außerdem noch ein Buch mit Kunst von Paula Rego bekommen – ihre Bilder hatte ich im Museum in Aarhus besonders bewundert.

 

 

 

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