Was schön war: Aufräummarathon, technische Verzückung und nachhaltiger Frühstücksbesuch bei minimalistischer Adventsdeko, gut frisiert

Was in den letzten zwei Wochen schön war:

Ich habe eine neue Frisur. Damit war ich dieses Jahr schon zweimal bei einer Friseurin und sogar zweimal bei der selben. Ich muss mir mal merken, dass ich nicht wieder ein halbes Jahr mit dem Besuch bei ihr warte. Es fühlt sich so schön an mit der Luftigkeit um den Kopf herum. Föhnen geht auch viel schneller und überhaupt sehe ich mindestens drei Monate jünger aus.

Das Thema Weihnachtsgeschenke ist quasi abgehakt. Jetzt muss ich mir im Dezember darüber keinen Kopp mehr machen – äußerst schön, denn dann kann ich die Energie darauf verwenden schöne Abende mit Freunden zu verbringen. So wie zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen und essen von veganem Hackbraten (Rezept altbewährt und hier nachzulesen)

Ich habe ein neues Notebook gekauft, das mich in Entzücken versetzt, wie schon lange kein technisches Gerät davor. Das neue ersetzt das alte, das alte wird verkauft. Ich bin happy und habe eigentlich keine Entschuldigung mehr, nicht viel viel öfter zu bloggen.

Endlich kann der Adventskranz wieder raus. Meiner ist aus Beton und ich liebe das Teil heiß und innig, und nicht nur, weil es von Nike ist, sondern weil es ohne Schnickschnack, Glitzer und nadelnden Zweigen daherkommt und minimalistisch einfach perfekt aussieht, dieses Jahr mit weinroten Kerzen. Wer auch einen will: in Nikes etsy Shop kann man den bestellen. Und nebenbei auch noch mehr tolle Sachen – ich bin nun auch endlich im Besitz dieser Obst- und Gemüsebeutel – nie wieder Plastiktütchen beim Gemüsekauf im Supermarkt! Ich habe zwar vorher schon so gut es geht auf die Flatter-Plastiktütchen im Supermarkt verzichtet, aber so rollt mein Gemüseeinkauf nicht mehr unkoordiniert übers Band und nervt die Person, die an der Kasse sitzt. Jedenfalls war Nike passend zum Adventskranz aus Beton zum Frühstück da und hinterher trödelten wir uns durch den Vintage/Designmarkt am Kampnagel. Das war toll: äußerst nette Händler und ein schönes Angebot. Als Zusatzbonus gab es echte Spezi aus der Flasche.

was schön war

Ich bin gerade im Endjahres-Aufräumfieber. Mir ist mein Chaos schon länger ein Dorn im Auge und ich versuche es jetzt mal mit Marie Kondo und ihrer Methode, bekannt als KonMari Methode. Die Dame kennt ihr bestimmt, die hat schon ein paar Bücher geschrieben* und ihr neustes* gab mir Anlass, jetzt endlich mal loszulegen. Ihr Ansatz gefällt mir: Man entscheidet nicht, was man aussortiert, sondern was man behalten will (weil es Freude bringt – ein toller Kaffeebecher z.B. oder durch seinen Nutzen gute Gefühle macht – wie zum Beispiel die elektrische Kaffeemühle). Und für diese Dinge findet man einen festen Platz. In dem Buch gibt sie außerdem noch sehr gute Tipps zur Organisation. Ich habe in meiner Küche z.B. nun nur noch meine Kaffeemühle und den Messerblock auf der Arbeitsfläche stehen, alles andere hat einen festen Platz in den Schränken oder Schubladen. Dazu muss man wissen, dass meine Küche wirklich winzig ist – ich hätte nie gedacht, dass das alles so klappt, aber voilà. ich habe sogar ein paar Gläser und Schüsseln, die vorher im Wohnzimmer standen, zurück in die Küche geholt – weil ich sie sonst nicht benutze. Nix auf der Arbeitsfläche heißt nämlich: immer eine saubere Küche – weil man die Flächen viel besser putzen kann. Heute Abend kümmere ich mich dann um mein Wohnzimmer: dort liegt nämlich gerade mein kompletter Kleiderschrankinhalt und ich entscheide, was bleiben darf. Es ist wichtig, alles auf einem Haufen zu haben. Damit man sieht, wie viel man hat und auch vergleichen kann. Ich hab ziemlich viel. So dass ich von den 7 schwarzen T-Shirts die vier behalten konnte, die ich wirklich gern anziehe, weil sie super fallen, lang genug sind und der Ausschnitt schmeichelhaft ist. Nach dem Kleiderschrank kommen die Bücher dran. Da bin ich gespannt, ich habe ja bei meinen letzten beiden Umzügen viel reduziert und nur die Bücher behalten, die mir am Herzen liegen.

Auch wenn ich Sonntagabends nicht mehr allzu viel Lust habe, zu Konzerten zu gehen, war ich dann doch sehr glücklich über den gestrigen Abend mit Frightened Rabbit.

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4 Kommentare

  • Nele sagt:

    Das klingt alles hervorragend! Ich habe mich noch nicht an Marie Kondo herangetraut. Alles, was ich bisher davon gehört habe, klang etwas esoterisch. Die Dinge umarmen und mich bei ihnen bedanken? Ähm… Okay? Aber ja, ich habe auch bemerkt, dass Aufräumen SO VIEL leichter fällt, wenn ALLES einen festen Platz hat. Beim Umzug. Naja, wir arbeiten ehrlich gesagt noch daran.

    Bei mir kullert übrigens das meiste einfach übers Band. Tütchen nehme ich eigentlich nur noch für Champignons…

    Liebe Grüße! Nele

    • Andrea sagt:

      Haha, ja, es ist schon etwas esoterisch. Aber viel davon ist in der japanischen Kultur so verankert, deswegen kann ich das so hinnehmen und für mich so abändern, dass ich ohne komisches Gefühl aufräumen und aussortieren kann. (Spoiler: ich hab die Sachen nicht umarmt…). Mal gucken wie das so weiterläuft, aber Kleiderschrank und (vor allem) Küche waren schonmal ein ziemlicher Durchbruch :)

  • Katja sagt:

    Das klingt ganz wunderbar und mit dem Aufräumen will ich auch endlich mal starten. hast du das neueste Buch?

    Und der tolle Betonkranz zieht hier auch ein. :) Von den Beuteln bin ich großer Fan, da kommen noch mehr.

    Kannst du ein Notebook empfehlen?

    Liebste Adventsgrüße

  • […] Gag mit Rorys Boyfriend, den alle immer vergessen.  Und besonders gefreut habe ich mich über die Aufräumaktion mit Marie Kondo Methode von Emily in der ersten Folge der neuen Staffel. Was mir gar nicht gefallen hat waren die vielen, […]

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