Was schön war – Adventsüberraschungen, veganes Gulasch und Elbphilharmonie

Voll im Weihnachtsendspurt, gefühlt. Das bedeutet: lange Stunden im Büro, dieses Jahr wollen noch ein paar Dinge abgeschlossen werden. Außerdem schnupfe ich ein bisschen vor mich hin – Perfekt für Sofazeit mit den Gilmore Girls, wenn die Arbeit getan ist.

Und das war schön in den letzten zwei Wochen:

Ich habe dem Mann als Weihnachtsgeschenk einen Adventskalender gebastelt. Er ist Weihnachtsfan – ich bin da eher zurückhaltend, was das Thema angeht. Deswegen rechnete er auch nicht damit und so gelang die Überraschung am 30.11. perfekt. Am 6.12. wurde ich dann vom Nikolaus überrascht – ich muss sehr brav gewesen sein :)

Zum ersten Mal in der Weihnachtszeit in Lüneburg – einfach märchenhaft. Menschen waren zu viele dort, aber der Schmalzkuchen war hervorragend und Lüneburg ist einfach niedlich. Vor allem mit Weihnachtsbeleuchtung.

Außerdem haben wir endlich die Elbphilharmonie Plaza besichtigt. Der Blick auf den Hafen ist schon toll.

elbphilharmonie_plaza

Offline Games: der Mann hat mir Canasta beigebracht und so spielen wir immer öfter, der Fernseher bleibt aus (bis zum 16.12., dann gibt es die neue Staffel von „the man in the high castle“).

Außerdem hatten wir Besuch von einem Freund, zu diesem Anlass habe ich bereits am Vorabend veganes Gulasch à la Jérôme Eckmeier aus diesem sehr empfehlenswerten Kochbuch(amazon Partnerlink) gekocht. Dieses Gulasch ist ein No-Brainer. Es schmeckt oberlecker und man kann es super schon am Vortag kochen. Das Rezept ist leicht angepasst, z.B. nehme ich deutlich mehr scharfes Paprikapulver als im Original.

Und wenn ihr jetzt Appetit habt – hier das Rezept

Für 3 sehr hungrige Menschen (mit ordentlich Nachschlag):

  • 150g Sojaschnetzel (nicht die ganz feinen, besser die etwas brockigeren. 150 Gramm entspricht einer Packung von den Alnatura Schnetzeln)
  • Gemüsebrühe
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 4 TL Paprikapulver rosenscharf
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 400g Kartoffeln
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 150g Champignons
  • 3 Paprikaschoten (rot gelb grün für die Optik, oder wie ihr mögt)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 50 ml Rotwein
  • noch mehr Gemüsebrühe
  • 50 ml Orangensaft
  • 1 große Dose geschälte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • abgeriebene Schale und Saft
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 Prise Zucker

Zuerst die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe aaufkochen und ziehen lassen, dann abgießen und sorgfältig ausdrücken. Dann in einer Schüssel Öl und Sojasauce dazugeben und mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermischen. Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Sojaschnetzel mit Zwiebeln anbraten, dann Paprika und Kartoffeln zugeben und mit anbraten. Mit Wein und Orangensaft ablöschen, dann die Tomaten und Lorbeerblätter zugeben. Wenn nötig, mehr Flüssigkeit (Brühe) zugießen. Mit Senf, Zitrone, Kümmel, Majoran und einer Prise Zucker abschmecken. Köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Dazu passen Semmelknödel, Reis, Nudeln… und am besten schmeckt’s am nächsten Tag.

 

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