Vegane Plätzchen mit Rosmarin

Rosmarinplätzchen (vegan)

Dieses Rezept begleitet mich nun schon seit ein paar Jahren, es war nämlich mal im Brigitte Plätzchen Extra und ich war mit meiner lieben Freundin U. zum vorweihnachtlichen Plätzchenbacken verabredet. Ich bin ja durchaus für ungewöhnliche Kombinationen zu haben und der Rosmarin in den mürben, buttrigen Keksen hat es mir sehr angetan. Letztes Jahr habe ich sie gar nicht gebacken, da gab es aber andere vegane Plätzchen, Spitzbuben nämlich (eigentlich ist das meine Lieblingssorte, aber in der Kategorie „ohne Marmelade“ sind die Rosmarinplätzchen auf Platz 1). Aber dieses Jahr feiern sie Ihr Comeback!

Die Zutaten für den „Rosmarinbruch“ sind übersichtlich:

  • frischer Rosmarin (ich nehme immer min. 2 Zweige)
  • 250 Gramm vegane Margarine (Alsan)
  • 300 Gramm Dinkelmehl (ich hab etwas mehr gebraucht)
  • 120 Gramm brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • Abrieb von einer Bio-Zitrone

Das Rezept ist einfach und geht schnell, aber benötigt leider etwas Vorlaufzeit. Also am besten am Vorabend die Rosmarin-„Butter“ vorbereiten. Dazu die Rosmarinzweige waschen und abtrocknen und zusammen mit dem Stück Margarine in einen kleinen Topf geben, Salz dazu. Wenn die Margarine flüssig ist noch etwa eine Minute köcheln lassen, vom Herd nehmen und eine Stunde ziehen lassen. Dann den Rosmarin herausfischen und die Margarine kalt stellen, die soll nämlich wieder fest werden.

Wenn das geschehen ist Mehl und Zucker mischen, Zitrone waschen, abtrocknen und abreiben und die Zitronenschale zu der Mehl-Zuckermischung geben. Unsere Rosmarinmargarine kommt nun „in Flöckchen“ dazu – ich nehme einfach einen Teelöffel und gebe teelöffelgroße Flocken in die Rührschüssel zu Mehl und Zucker. Mit den Händen nun einen glatten Teig kneten, wenns zu klebrig ist, dann noch etwas Mehl nachschütten.

Jetzt rollt man den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier mit dem Nudelholz auf etwa 0,5 cm aus. Bei den Rändern aufpassen, die verbrennen leicht, wenn sie zu dünn sind (passiert mir trotzdem jedes Mal…). Den ausgerollten Teig mitsamt der unteren Lage Backpapier auf ein Blech verfrachten und das noch eine halbe Stunde kalt stellen. Mit der Gabel willkürlich Einstiche verteilen und mit ein paar Löffelchen braunem Zucker extra bestreuen. Derweil den Backofen auf 200 °C vorheizen und dann auf der untersten Schiene für ca. 15 Minuten backen. Bleibt am besten in der Nähe des Backofens und guckt ab und zu mal rein – wenn die Ränder dunkel werden, dann ist es Zeit, das Blech herauszuholen. Gut abkühlen lassen und dann in Stückchen brechen (Achtung, krümelige Angelegenheit). Köstlich!

Hier gibts das Original-Rezept nochmal zum nachlesen. Ich hab von allem (bis auf Zucker und Butter) etwas mehr genommen. Was sind eure Lieblingsplätzchen?

Sag doch was!