Tagebuchbloggen am fünften Juli 2017

Heute ist der Monatsfünfte, also auf zum kollektiven Tagebuchbloggen im Hinblick auf Frau Brüllens Frage: wmdedgt? 

Ich wache, wie in den letzten Tagen auch, ca. 20 Minuten vor Weckerklingeln auf. Sollte ich endlich einen vernünftigen Rhythmus gefunden haben? Anscheinend sind 7 Stunden Schlaf ausreichend für mich (momentan) und ich schaffe es, ohne zu snoozen aufzustehen. Aber noch nicht gleich, ich liege im Bett, werde langsam wach und (zu meiner Schande) starte ich den Tag im Bett in dem ich auf meinem Handy rumdrücke. Ich schaue mal, was es neues im Feedreader gibt und abonniere auch gleich einen neuen Podcast.

Ich habe meinen Terminplan im Kopf und heute ist die Lage vergleichsweise ruhig, deswegen bleibe ich noch ein bisschen länger im Bett, komme dann aber doch noch in die Puschen, stehe auf und trinke erstmal ein großes Glas Wasser. Dann mache mich fertig und bin 8:30 so weit, das Haus zu verlassen. Ich nehme noch schnell eine Banane und den Müllbeutel mit nach unten. Der Müll kommt in die Tonne, die Banane esse ich auf dem Weg zur U-Bahn. Die ist – trotz der Uhrzeit – erfreulich leer. Ich höre unterwegs die aktuelle „Lage der Nation“ (Danke Nele!) Am Baumwall steige ich aus und werde von kreisenden Hubschraubern, abgesperrten Straßen und jeder Menge Polizeipräsenz begrüßt. Ins Büro komme ich aber (heute noch), da schlage ich dann kurz nach 9 auf und erledige ein paar Aufgaben vor dem ersten Termin. Dazu gibt es Espressi (mehrere) und noch ne Banane aus dem Büroobstkorb (Hunger!). Apropos Obst: ich liefere noch 5 Euro bei meiner Kollegin ab, die sich um die Beschaffung der freitäglichen Überraschungsobsttüten kümmert. Diese Woche nicht Freitag, sondern hoffentlich morgen (wegen G20). Dann rechne ich, telefoniere und rechne weiter. Immerhin bin ich durch das Telefonat ein gutes Stück vorangekommen.

Irgendwie fühle ich mich nicht so richtig gut und wäre lieber mit einer Wärmflasche im Bett, aber um 11.00 startet mein Termin und der ist wichtig. Da sich aber im Termin herauskristallisierte, dass ich bei meinem einen Termin am Nachmittag heute nicht dabei sein muss, nutze ich die Chance und packe meine Sachen fürs Home Office. Nach Hause muss ich sowieso, denn um 13.30 erwarte ich eine Lieferung Umzugskartons vom Umzugsunternehmen, aber statt wie geplant danach wieder zurück ins Büro zu fahren, werde ich zuhause weiter arbeiten.

Ich beeile mich, aber die U-Bahn macht mir einen Strich gegen die Rechnung und bleibt nach 3 Haltestellen einfach mal 10 Minuten in der Haltestelle stehen. Es geht dann aber doch weiter. Trotzdem bin ich noch unterwegs als Punkt 13.00 mein Handy klingelt und der Kartonmann dran ist – wo ich denn sei, er stehe mit 50 Umzugskartons vor der Tür. Hmpf. Wir hatten 13.30 gesagt. ich sage ihm, dass ich noch 20 Minuten brauche, er sagt, irgendjemand wird ihn schon reinlassen und er stellt sie mir vor die Tür. Ich rufe kurz den Liebsten an, der den Termin vereinbart hatte: ja, es war 13.30 vereinbart. Ich eile und bin 13.20 zuhause – da kommt mir der Kollege schon entgegen, es hat ihm keiner aufgemacht, alle ausgeflogen. Ich freue mich, dass er gewartet hat, wir tragen gemeinsam die Kartons in den dritten Stock und siehe da: auf seinem Lieferzettel steht auch 13.30… Trinkgeld gibts trotzdem. Ich gebe dem Liebsten kurz ein Update, dass alles geklappt hat. Er bekommt seine Kartons morgen, und das sind ein paar mehr…

ich mache mir jetzt aber erstmal Mittagessen: Omelette mit Frühlingszwiebeln und Petersilie auf geröstetem Kartoffelbrot. Köstlich! Dann gibt es für mich erstmal eine Wärmflasche auf den Schoß, aber leider nicht auf dem Sofa, denn ich muss noch ein bisschen was wegschaffen und das geht nicht so gut im Liegen. Ich rechne nochmal an der Sache von heute morgen weiter, verschicke ein paar Mails und plane ein paar Termine. Dann suche ich erstmal das Ersatznetzteil von meinem Notebook, sonst ist hier bald unfreiwillig Feierabend.

Um 16.30 koche ich mir einen Kaffee und ziehe doch mit der Wärmflasche aufs Sofa um, das Notebook kommt allerdings mit. Draußen kreisen die Hubschrauber und irgendein Nachbar macht im Garten Krach und ich das Fenster lieber wieder zu. Ich bekomme eine Email von meiner Werkstudentin, die einfach alles perfekt im Griff hat. Herrlich! Ein bisschen arbeite ich noch, aber 17.30 beschließe ich, dass es für heute reicht.

Ich muss noch zum Supermarkt. Was hilft am besten gegen PMS? Richtig: Pizza. Immerhin kaufe ich eine mit Spinat, also auch noch gesund (haha). Außerdem schlage ich bei den Avocados zu: bei 1,29 das Stück kauf ich gleich zwei. Die gibt es dann morgen zum Mittag. Nach dem einkaufen hänge ich faul auf dem Sofa und gucke zwei Folgen Modern Family. Dann facetime ich kurz mit dem Liebsten, der inzwischen auch Feierabend hat und zu Hause angekommen ist.

Kurz vor Bachelorette schiebe ich die Tiefkühlpizza in den Ofen. Ich werde mich heute so richtig gehen lassen und die Pizza auf dem Sofa vor dem Fernseher essen. #fürmehrrealitätaufdemblog
Dieses Gefühl, wenn man sich an der Pizza den Gaumen verbrennt und dann eiskalte Cola drüber gießt. Das ist genauso schrecklich schön wie Bachelorette gucken.

Gegen den Verlust von Gehirnzellen lese ich nebenbei (zumindest ab Rosenvergabe) mein Buch zu Ende und tippe diesen Beitrag. Nochmal kurz facetime mit dem Mann. Dann geht es Richtung Bett, dort fange ich noch ein neues Buch an und gegen 23.30 wird dann auch Schluss sein für heute.

Gute Nacht!

P.S.: mein fünfter Juli 2016

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2 Kommentare

  • Nele sagt:

    Klingt nach einem anstrengenden Tag mit einem versöhnlichen Abschluss. Tiefkühlpizza esse ich ja fast gar nicht mehr, aber diese da, die lacht mich jetzt doch irgendwie an. ;-)

    • andrea1101 sagt:

      ich hab das eigentlich auch vom Speiseplan gestrichen, aber da war so ein Tag, da musste ich mal fünfe gerade sein, passend zum fünften ;)
      Und schmeckt halt schon auch echt geil, so ab und zu…

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