Tagebuchbloggen am fünften Februar 2018

Heute ist schon wieder der fünfte, Tagebuchbloggen! Frau Brüllen fragt jeden Monat WmdedgT? und sammelt die Antworten hier.

Es ist 7:10, der Wecker klingelt und ich erwache aus dem Tiefschlaf. Ich betätige die Snooze Taste, der Mann bekommt von alle dem nichts mit, er schläft noch tief und fest. Irgendwann ist es dann aber doch Zeit zum Aufstehen und fertig machen. Ich suche mir mein „Outfit“ zusammen, die Socken und das Shirt kommen frisch vom Wäscheständer, den Rest finde ich noch im Schrank. Der Mann spielt ein bisschen Klavier, ich koche mir derweil einen Tee für unterwegs. Während der Tee zieht räume ich schnell die Spülmaschine ein und hole das vorbereitete Mittagessen aus dem Kühlschrank. Ich packe mein Notebook ein, gieße den Tee in meinen Thermobecher, schnappe die Sporttasche und wir verlassen kurz nach acht das Haus. Trotz Montag kommen wir gut durch, die Sporttasche bleibt im Kofferraum bis heute Abend, der Rest kommt mit ins Büro. Die Brücke in die Hafencity ist glatt, ich muss aufpassen. Dafür scheint ein bisschen die Sonne. Auf den Kopfhörern läuft „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky als Hörbuch (Amazon Partnerlink) – (Das Hörbuch gibt es übrigens auch bei Spotify.) Eigentlich wollte ich es lieber selbst lesen, aber ich bin ganz entzückt vom Hörbuch, denn es liest die tolle Sandra Hüller, die ich schon seit „Özgür“ und spätestens seit „Toni Erdmann“ (Amazon Partnerlink) wunderbar finde. Ich bin zwar erst zur Hälfte durch, aber für mich hat das Buch jetzt schon großes Potenzial zum besten Buch des Jahres.

Ich nehme die Treppen in den vierten Stock, Montags geht das noch nicht so leicht, konnte am Wochenende ja leider nicht trainieren. Erdgeschoss.

Ich sage den bereits anwesenden Kollegen Guten Morgen, schließe das Notebook an die Dockingstation an, fahre hoch und kann direkt neu starten, irgendein Windows Update. Der Tee im Thermobecher ist immer noch heiß, aber gleich alle. Ich brauche Nachschub und entscheide mich für eine Tasse „8 Kräuter“, während der Rechner neu startet. Ich bin drin und verschaffe mir einen Überblick bevor der erste Termin beginnt. Kurz vor dem Meeting ziehe ich mir schnell einen extra großen Espresso und halte in der Küche währenddessen einen Plausch mit unserem Werkstudenten. Der Termin dauert rund zwanzig Minuten und ist konstruktiv.
Noch mehr Meetings und schon ist Mittag. Die Sonne scheint, ich spaziere zum Supermarkt um noch eine Weile Hörbuch hören zu können und einen Nachtisch zu besorgen, bei der Gelegenheit nehme ich gleich noch was fürs Abendbrot mit. An der Kasse diskutiere ich mit der Kassiererin über den Preis des Joghurts (ich hatte recht und es ging immerhin um fast 30 Cent). Zurück im Büro nehme ich wieder die Treppen, stelle den Joghurt in den Kühlschrank und mein mitgebrachtes Essen in die Mikrowelle. Es gibt Reste von gestern: Gemüse und Tofu in einer Soja-Erdnuss-Sauce und Basmati Reis. Dazu gibt es eine Vitamin D Tablette und danach Milchkaffee und den Joghurt. Auch wenn er mir recht leicht fällt, das Frühstück und den morgendlichen Milchkaffee ausfallen zu lassen, ich freue mich dann Mittags doch immer, dass es endlich was gibt.
Ich arbeite und habe noch mehr Termine. Zwischendurch eine Banane. Außerdem muss ich noch eine Präsentation für morgen vorbereiten. Ich bin zwischendurch etwas genervt, weil mir Sachen auffallen, die vorher noch niemandem aufgefallen sind und die viel hin & her und Ärger erspart hätten, wenn man sich schon früher drum gekümmert hätte. Ich versuche zu retten, was noch zu retten ist. Zwischendurch eine kleine Pause am Kicker, die Kollegin und ich gewinnen souverän. Weiter geht’s, es ist inzwischen schon 17:15 und ich habe noch nichts für die Präsi für morgen vorbereitet… Ich habe noch eine gute Stunde bis ich abgeholt werde. Noch eine Banane. Leider schiebt sich ein akuter Termin in dieses Zeitfenster. Ich packe also das Notebook ein und verschiebe die Präsentation auf zuhause. Schnell alle Tassen (Tee, Kaffee, Espresso) in die Spülmaschine, von den noch anwesenden Kollegen verabschieden und über die Treppen nach unten.
Dort steht der Mann pünktlich um 18:20 vor der Tür und wartet auf mich. Wir fahren zum Fitnessstudio, vorher nochmal kurz beim Supermarkt halten. Ich bleibe im Auto sitzen, ich kann nur einmal Supermarkt pro Tag ertragen. Schnell weiter ins Fitnessstudio. Bis ich umgezogen und startklar bin ist es 19:15. Eine halbe Stunde Gerätetraining mit Hörbuch (es wird immer besser!) und danach noch eine halbe Stunde auf den Crosstrainer.
Auf dem Crosstrainer muss ich dringend eine Serie gucken, nur Hörbuch oder Podcast reicht mir da nicht. Heute habe ich die Qual der Wahl zwischen einer Folge Pastewka und einer Folge Atypical. Ich entscheide aus dem Bauch raus für Atypical, ich habe nur noch zwei Folgen und will wissen, wie es weiter geht. Gute Serie!
Schnell nach Hause, da treffen wir kurz vor neun ein. Jetzt aber schnell: ich mache mir zwei Scheiben Knäckebrot mit körnigem Frischkäse (gemischt mit Senf oberlecker!) und Tomate, außerdem zwei Wurzeln Möhren und ich brate mir ein Spiegelei.
Der Mann guckt Fernsehen, eine Talkshow, heute mit mehr Frauen als Männern zu Gast, ich kann also mitgucken. Ist aber der Plasberg, den kann ich nicht ab, ich muss aber ja sowieso noch eine Präsentation machen… ich arbeite also nebenher bis ich keine Lust mehr habe fast fertig bin.
Der Mann verzieht sich in die Küche und kocht sich was für morgen Mittag, bei mir gibt’s morgen Mittag Granola mit Hafermilch, ganz ohne kochen. Ich liege noch ein bisschen auf dem Sofa und tippe das hier. Gleich höre ich das Hörbuch weiter, stelle mich unter die Dusche und kuschle mich ins Bett. Morgen wird ein langer Tag. Gute Nacht!

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