sonntagssüß: Kürbis Pancakes und Kürbis Waffeln (vegan)

Spaß mit Kürbis! Wie ihr wisst LIEBE ich Kürbis in allen Variationen. Und dieses Jahr gab es ihn schon besonders oft. Als Suppe, im Curry, als Chili, in der Pastasauce (mit Maronen!) oder als Cannelloni-Füllung. Ich mag ihn auch einfach geröstet mit ein paar Gewürzen aus dem Ofen. Aber was ich bisher noch nicht probiert habe, war Kürbis in süß. Warum eigentlich nicht? Ich hatte Visionen von Kürbis Pfannkuchen oder Waffeln (oder auch einfach mal beides. Yolo!) und so hab ich gestern Abend noch schnell ein Kürbispüree* hergestellt um heute früh gleich loslegen zu können. Nur das Kürbiskuchengewürz** hab ich noch schnell zusammengemischt und dann ab dafür.

kürbis pancakes

Für zwei hungrige Menschen:

  • 120 Gramm pürierten Kürbis* – ich hab Hokkaido genommen
  • 65 Gramm Dinkel-Vollkornmehl
  • 70 Gramm Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 TL Kürbiskuchengewürz (aka „Pumpkin Pie Spice“)**
  • 1 Prise Kala Namak (oder alternativ normales Salz)
  • 200 ml Pflanzenmilch
  • Kokosöl zum Ausbacken

und natürlich…

  • Ahornsirup :)

Alle Zutaten bis auf den Ahornsirup zu einem glatten Teig verrühren und in einer beschichteten Pfanne in Kokosöl ausbacken. Die Kürbis Pancakes werden schön fluffig, würzig und köstlich. Der Teig lässt sich auch prima im Waffeleisen verwenden, ebenfalls sehr, sehr lecker. Mit Ahornsirup übergossen oder Puderzucker bestäubt ist das Sonntagsfrühstück perfekt. <3

*Kürbis in groben Stücken auf einem Backblech bei 200°C etwa 20 Minuten im Ofen backen und dann nach kurzem Abkühlen pürieren
**leicht selbst herzustellen, kann man immer mal brauchen (ist ja quasi Lebkuchengewürz): 3 TL Zimt, 1 TL Kardamom (der gehört glaube ich klassischerweise nicht mit rein, aber ich mag Kardamom!), 1 TL Piment, 1 gestrichener TL Muskat, 1TL gemahlener Ingwer, 1 TL gemahlene Nelken. Gut mischen und luftdicht verpackt aufbewahren.

5 Kommentare

  • Jessica sagt:

    Oh, sieht das lecker aus! Das muss ich auch mal probieren! Kürbis esse ich sonst meistens in der Brotversion von meiner Oma ;)

    Liebe Grüße, Jessica

  • caro sagt:

    oh. mein. gott! das war so ziemlich das leckerste, was ich dieses jahr gefrühstückt habe!! hatte noch ein stück muskatkürbis und etwas butternusskürbis, hab beides in wenig wasser weichgedünstet und dann püriert. aus bequemlichkeit nahm ich das offene lebkuchengewürz statt selber welches zu mixen. gesüßt hab ich mit vanillezucker und dattelsirup. die pfannkuchen gab es dann mit blaubeermarmelade und einem klecks sojavanillejoghurt. ein TRAUM!!! danke für diese bereicherung :)

  • […] Anfang macht dieses Basisrezept für (vegane) Kürbispancakes oder Kürbiswaffeln. Fluffig und köstlich. Der Kürbis kommt hier in Püreeform daher, das Kürbispüree kann man aber […]

  • caro sagt:

    alle jahre wieder.. sobald es kürbis gibt, stürzt die familie sich auf dieses rezept (und die nachbarn inzwischen auch) :)
    mittlerweile mache ich es so: ich bereite eine größere menge püree zu (meist muskatkürbis, manchmal noch mit butternuss) und friere es portionsweise in 120g-Tütchen ein. So kann ich schnell loslegen, wenn der kleine hunger kommt ;)
    nochmals danke! hab mir inzwischen extra ein waffeleisen dafür zugelegt :P

    • andrea sagt:

      Das freut mich! Voll die gute Idee mit dem Einfrieren! Leider vergesse ich meistens, dass ich noch was im Gefrierfach habe (wenn ich denn mal dran gedacht habe, etwas einzufrieren…)

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