Reiseplanung: Gesundheit und Wohlbefinden

Achtung: Dieser Beitrag enthält nicht nur viel Text, gute Ratschläge und Tipps, sondern auch Werbung. Diese ist mit einem * gekennzeichnet.

Vorwort

Ich habe schon vor längerer Zeit angefangen, einen Artikel über Reiseplanung zu schreiben, insbesondere über Reiseplanung für Fernreisen. Der ist ziemlich lang geworden und ich habe festgestellt,  dass ich genügend Futter für eine ganze Serie von Blogartikeln habe. Und so mach ich das jetzt auch. Euch erwarten also in den kommenden Wochen (oder auch Monaten, räusper…) also noch mehr Reisethemen. Von der Planung einer Route bis hin zu allgemeinen Aspekten sammle ich hier alle möglichen Infos und Tipps für euch. Heute geht’s los mit dem Thema Gesundheit – schließlich gibt es ja wohl nix dooferes, als im Urlaub krank zu werden. In einem fremden Land, dessen Sprache man nicht mächtig ist.

Fernreisen planen

Reiseplanung: Gesundheit & Wohlbefinden
Vorbereitung, Absicherung und eure Reiseapotheke

Brauche ich irgendwelche Impfungen?

Standardimpfungen sollten ggf. aufgefrischt werden und  je nach Reiseland wäre vielleicht auch noch so etwas wie eine Tollwutimpfung ratsam. Da ist es gut, wenn man nicht erst 2 Wochen vorher daran denkt, sondern ein paar Monate Vorlauf hat, sonst wird das stressig bis unmöglich. Macht euch schlau, einige Krankenkassen bezahlen alle Reiseimpfungen und auch Malaria-Tabletten. Das gute ist: wenn man einmal nach Südostasien gereist ist hat man für die nächsten Jahre erstmal alle Impfungen, die man so braucht ;)
Alle Informationen über empfohlene Impfungen findet man unter folgendem Link beim Auswärtigen Amt. Zum Impfen kann man entweder zu seinem Hausarzt gehen oder in spezielle Impfstellen oder Tropeninstitute.

Habe ich eine Auslandskrankenversicherung?

Falls ja: am besten die Bestätigung als Kopie mitnehmen oder, wenn ihr auch lieber digital unterwegs seid, z.B. in eurer Dropbox ablegen. Falls nein: unbedingt abschließen. Ist nicht teuer und sicher ist sicher. Meine liegt zum Beispiel bei <15 Euro im Jahr. Bei bestimmten Touren, die ich gemacht habe (in Australien) musste ich sogar bei der Anmeldung eine Kopie beilegen oder zumindest meinen Anbieter nennen.

Was packe ich in meine Reiseapotheke?*

Ich neige dazu, eher zu viel mitzuschleppen, sicher ist sicher. Vom Fieberthermometer (hallo, Malaria) bis zum Stützverband… Klar kann man (je nach medizinischer Versorgung vor Ort) auch das meiste kaufen, aber ich hatte zum Beispiel keinen Spaß beim Abklappern sämtlicher kambodschanischer Apotheken und Drogerien auf der Suche nach den guten Blasenpflastern. Und in einem thailändischen Dorf ist es auch nicht ganz einfach, begreiflich zu machen, dass man ein Fieberthermometer benötigt. Also: safety first.

Hier meine Einkaufsliste in freundlicher Unterstützung von Shop Apotheke:

    • Insektenspray mit DEET (wenn ihr in ein Land mit gefährlichen Stechmücken fahrt)
    • Blasenpflaster. Die teuren, die günstigen taugen nix.
    • Pflaster
    • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor
    • Migränetabletten & Schmerztabletten
    • Nasenspray
    • Durchfalltabletten, Fieberthermometer – immer dabei, noch nie benutzt (klopf auf Holz)
    • Sportsalbe und Stützverband (vor allem, wenn man wandern geht oder schnell mal umknickt)
    • earPlanes – Wenn ihr die nicht kennt: die sind eine Offenbarung für alle, die an Ohrenschmerzen oder (wie ich) sehr starken Kopfschmerzen beim Fliegen aufgrund fehlenden Druckausgleichs leiden. Bei mir ist das vor allem bei Kurz- und Mittelstreckenflügen immer schlimmer geworden, so dass ich beim Landeanflug dachte, dass mein Kopf gleich platzt. Oft hatte ich noch mehrere Stunden nach der Landung mit Kopfschmerzen zu kämpfen, nicht so schön am ersten Urlaubstag. Besonders schlimm war es bei meinem Flug nach Madrid im letzten Jahr. Danach hatte ich richtiggehend Angst vorm Fliegen. earPlanes sind Ohrstöpsel, die dank eines Spezialfilters den Druck lansam ausgleichen. Ich war skeptisch beim ersten Mal ausprobieren und sehr angespannt, als es zum Landeanflug ging. Umso größer war die Erleichterung – ich spürte nämlich, außer einem leichten Druck durch die Ohrstöpsel, nichts. Keine stechenden Kopfschmerzen mehr! Wer tendenziell eher kleine Ohren hat, dem reicht übrigens die Kindergröße, die Erwachsenengröße ist schon ziemlich groß.
    • destinationsspezifische Medikamente wie Malaria-Tabletten, wenn nötig.

Reiseplanung earPlanes

Was nehmt ihr immer mit? Was habe ich in meiner Liste vergessen? Noch habe ich ein paar Tage Zeit…

 

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