Reeperbahn Festival 2017 – meine Highlights

Alle Jahre wieder drängle ich mich an vier aufeinanderfolgenden Abenden in kleine Clubs, esse ungesundes Fast Food, trinke sehr teueres Bier und verbringe zu viel Zeit in Schlangen mit Warten: Reeperbahn Festival!

Und wie in den letzten Jahren auch notiere ich für euch und mich die Highlights – ich kann mir echt schlecht Sachen merken, und war schon so manches Mal froh um die Gedächtnisstütze hier im Blog ;)

Vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich dieses Jahr kaum Zeit mit Vorbereitung verbracht habe – ich hatte schlicht keine Zeit bzw. Muße dafür. In ein paar Sachen hatte ich kurz vorher kurz reingehört, mich aber auf meine Freundin verlassen, die sich ein bisschen mehr damit beschäftigt hat als ich in diesem Jahr.

Erster Festivaltag: Mittwoch

Will Varley aus Großbritannien machte richtig viel Spaß im Kaiserkeller. Tolle Stimme und gute Texte. Sehr sympathischer Typ.

 

Den Abschluss machte Kat Frankie im Mojo. Im Mojo ist ja fast alles super – aber Kat Frankie war schon wirklich besonders großartig. Highlight!

Zweiter Festivaltag: Donnerstag

Der startete mit den Fast Romantics im Molotow, guter Auftakt!

Es folgten Welshly Arms im Docks – deren Hit kennt ihr aus der Beck’s Werbung. Ehrlicherweise hab ich mir die nur angehört, um auch ganz sicher einen Platz im Docks für das nachfolgende Konzert zu haben. War dann aber auch wirklich ganz gut :)

Es gab dieses Jahr in meiner Planung nämlich nur ein absolutes Must-See. Den Maximo Park Auftritt am Donnerstag im Docks. Ich bin ja Fangirl.

Dritter Festivaltag: Freitag

Startete mit To kill a king im Uebel & Gefährlich, leider kam ich ein bisschen spät aus dem Büro los und hatte den Anfang verpasst.

Danach ging es auf die Reeperbahn zu Krakow loves Adana – leider war die Location mit dem St. Pauli Fanshop nicht ganz so optimal für die grandiose Stimme der Sängerin.

Zwischenstopp bei Amistad im Kukuun – eigentlich nicht so mein typischer Geschmack und leider war es sehr voll, aber ein paar coole Songs waren dabei. So wie der z.B.

Und das absolute Highlight des Tages und des Festivals: Isaac Gracie im Molotow. Der junge Brite sieht aus wie ein junger Kurt Cobain, ist ausgesprochen höflich und hat eine Stimme, die mich wirklich umgehauen hat.

Letzter Festivaltag: Samstag

Gerade noch rechtzeitig zu Rays Reeperbahn Revue am Schmidt’s Tivoli angekommen. Mit dabei als Showcase Acts waren an diesem Abend mit Meute, Soda Pony, The Districts und Matthew and the Atlas. Soda Pony fand ich richtig klasse, leider hatten die keinen Auftritt mehr, den ich mir hätte ansehen können. Danach ging es ins Knust mit einem Zwischenstopp bei der Eisdiele. Brownie, Erdnuss-Erdbeersoße und Ricotta-Honig zum probieren waren auch ne ganz ordentliche Wegzehrung.

Im Knust ging es dann los mit Dangers of the Sea

Im Anschluss spielten im Plattenladen gegenüber vom Knust Ilgen-Nur. Besonders cool finde ich ja ihren Hit „cool“ (haha)

Danach spazierten wir zurück Richtung Reeperbahn – Jordan Klassen spielte im Imperial Theater . Allein schon wegen des Imperial Theaters ein schöner Gig. Ich fands super! Schade nur, dass wir früher gehen mussten um rechtzeitig zum nächsten Konzert zu kommen.

Das war nämlich Dillon in der Elbphilharmonie – das war natürlich allein schon wegen der Location etwas ganz besonderes. Auch wenn mir ob der Lage unseres Platzes echt schwindlig war, das war ein tolles Erlebnis. Und der Abschluss für mein Reeperbahnfestival 2017. Bis nächstes Jahr!

 

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