Reeperbahn Festival 2016 – meine Highlights

Es ist ja inzwischen schon zur Tradition geworden, dass ich euch Ende September mit den Perlen der Indie-Musikszene in Videoform unterhalte. Wie immer gibt es also meine Highlights und musikalischen Entdeckungen vom Reeperbahn Festival. Dieses Jahr leider migränebedingt nur an drei statt vier Tagen – ja, Migräne is a bitch, aber ich versuche, mich nicht allzu doll darüber zu ärgern. Nutzt ja nüscht.

Also zunächst einmal: es war dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren auffällig voll, gerade am Mittwoch und Donnerstag – eigentlich eher die ruhigen Tage. Nicht dieses Jahr: lange Schlangen, Gedränge und Einlass-Stopps, auch schon an den ersten Festivaltagen.

Highlight vom Mittwoch waren für mich THE HUNNA aus London. Scheint aber kein Geheimtipp zu sein gemessen an der Anzahl der vielen sehr textsicheren mitsingenden Menschen im Molotow. Ich kannte sie vorher nicht, war aber schon beim ersten reinhören vor ein paar Wochen sehr angetan, Das Konzert war super!

Auch kein Geheimtipp mehr und mir zumindest vorher namentlich bekannt sind Blossoms* aus Manchester, haben mir auch sehr gut gefallen. Seht selbst:

Tag 2 begann mit Ray’s Reeperbahn Revue und ausgezeichneten Gästen, vor allem Will Joseph Cook hat es mir angetan. Leider habe ich es nicht geschafft, mir seinen Auftritt später noch anzusehen, aber der kommt bestimmt nochmal wieder.

Yes We Mystic aus Kanada fand ich auch ganz bezaubernd und außergewöhnlich, die werden mich bestimmt noch eine Weile begleiten:

Den Abschluss von Tag zwei machte für mich Adam French – in toller Kulisse im Imperial Theater (für alle, die noch nie da waren: das ist das entzückende kleine Krimitheater am Anfang der Reeperbahn) war das für mich das perfekte Finale für den Donnerstag. Hätte nur ein bisschen länger sein dürfen…

Freitag ging mit einem absoluten musikalischen Highlight los, auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Tiger Lou spielten im Uebel & Gefährlich. Das sind nun wahrlich keine Newcomer, aber sie haben eine längere Pause hinter sich und ich hatte bisher gekonnt alle Gelegenheiten sie live zu sehen verpasst.

Und dann waren da noch The Boxer Rebellion – Schon wieder kein Geheimtipp. Ich hatte sie allerdings vorher auch noch nie live gesehen und muss sagen – ich weiß nicht, warum eigentlich nicht. Bereits bei Ray’s Reeperbahnrevue war ich total geflasht – vor allem von der Stimme des Sängers.

Der Samstag fiel für mich aus, aber ich bin trotzdem zufrieden mit der Ausbeute und freue mich auf nächstes Jahr!

P.S.: Meine Higlights 2015 und 2014 (Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4)

*Erinnert sich jemand von euch noch an die Serie Blossom mit Mayim Bialik?

 

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