Reeperbahn Festival 2014, Tag 4 – Finale

Geschafft. Ich bin geschafft vom gestrigen Abend und ihr habt es gleich geschafft, denn das wars dann erstmal mit Concert-Content. Ein bissl wehmütig bin ich ja schon, könnte heute schon noch 1-2 Bands vertragen…

Gestern startete der Abend wie vorgestern und vorvorgestern auch mit Ray Cokes und seiner Reeperbahn Revue. Jesus war auch wieder mit dabei, dieses mal sogar mit seinen Jüngern. Folgende Künstler waren als Showcase auf der Bühne: Liam Finn (sehr geil), Jake Isaac (sehr sehr geil) und KovacsHier könnt ihr euch übrigens die Show in voller Länge ansehen.

Im Anschluss ging es nach einer Stärkungspause ins Indra (da haben schon die Beatles gespielt) zu den Weihnachtsmännern The White Album aus Dänemark. Die hatten tolle Bärte und haben schön gesungen, aber so richtig ist der Funke nicht übergesprungen. Schnell weiter in die Große Freiheit 36. Dort war es nicht ganz so voll und die Temperaturen sehr erträglich. Dort spielten The Dø aus Frankreich. Und das war ziemlich geil (hat mich selbst etwas überrascht, schließlich handelt es sich um eine singende Frau und ist ziemlich elektronisch, aber vor allem in Kontrast zu den Weihnachtsmännern und live ein absolut gelungener Gig, nur leider zu kurz!)

weiter in die St. Pauli Kirche zu Eaves, wieder sehr stimmungsvoll – die Atmosphäre ist dort einfach toll und als er sich dann zum Abschluss an den weißen Flügel setzte wurde es nochmal besonders schön.

Eaves in der St. Pauli Kirche

Im Schulmuseum konnte ich danach noch 2 Songs von Jake Isaac anhören bevor es dann Zeit wurde fürs Molotow. Nach der ganzen ruhigen Musik hatte ich auch richtig Lust mich ein bisschen zu bewegen. Das war allerdings schwierig, denn das Molotow war bis oben hin voll und es waren 50°C in dem Raum (lieber Mensch neben mir im Kapuzenpulli – wie hast du das ausgehalten?). Stimmung war super, das Publikum heiß auf die Band und die Band heiß auf den Auftritt. Catfish and the Bottlemen waren ein grandioser Abschluss eines super Reeperbahn Festivals. Die Jungs (sehr junge Jungs) aus Llandudno in Wales (da war ich sogar schon mal) passten musikalisch perfekt ins Molotow und waren überaus sympathisch. Von denen wird man noch viel hören (sagt das Andrea Orakel).

Wäre ich danach nach Hause gegangen und hätte nicht bis tief in die Nacht noch drölf Bier im Molotow Biergarten getrunken, dann hätte ich heute keine Kopfschmerzen gehabt. Aber auch nicht so einen tollen Abend. Liebes Reeperbahn Festival, es war noch besser als erhofft. Bis zum nächsten Jahr <3

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