Kambodscha – Siem Reap

Nach einer nicht enden wollenden Fahrt im Minibus kamen wir dann irgendwann endlich in Siem Reap an. Eigentlich ist es ja gar nicht so weit… Glücklicherweise lag der Drop Off Punkt vom Minibus ca 100 Meter von meinem Guesthouse, das weiß man ja vorher nie so genau. Alles andere wäre aber auch kein Problem gewesen, denn in Siem Reap gibt es mehr TukTuk Fahrer als Fußgänger, da muss man nicht lange warten auf „TukTuk Lady?“.

TukTuk

Hier ist der alte Markt, der quasi fließend in diverse andere Märkte übergeht.

Da Siem Reap an sich jedoch recht überschaubar ist, bin ich überall zu Fuß hingelaufen. Ich bin ein bisschen ambivalent, was Siem Reap betrifft. Einerseits ist es ganz hübsch, es gibt ein paar enge Gassen mit hübschen Läden, einen Nachtmarkt, einen Fluß und dann eben noch ein paar Straßen wie die Khao San Road in Bangkok oder die Bui Vien in Ho Chi Minh Stadt. In Siem Reap heißt die dann einfach „Pub Street“. Da ist dann auch viel mit Blinkblink und Leuchtleucht und unfassbar viele Touristen und jede Menge Menschen, die einem etwas andrehen wollen. Nervt ein bisschen ziemlich. Deswegen hab ich immer versucht mich davon ein wenig weg zu orientieren.

Was dazu führte, dass ich nahezu alle Mahlzeiten im Peace Café eingenommen habe. Aus folgenden Gründen: 1) alles vegetarisch, 2) abseits vom Trubel, mit tollen schattigen Plätzen in einem schönen Garten 3) strong wifi 4) sehr unaufdringlicher Service. Was bedeutet, man kann da auch gern mal in Ruhe einen halben Tag sitzen. Allerdings bedeutet das auch, dass man manchmal sehr lange warten muss, wenn man etwas möchte.

Peace Cafe Siem Reap

Im peace Cafe Siem Reap

Aber mich hat das Peace Café maximal entspannt. Man könnte dort auch zum Yoga gehen oder Kochkurse machen, das wird alles angeboten (hab ich beides nicht gemacht. Dafür viel gegessen und getrunken.). Da gibt es tolle Säfte (aber auch Bier). Der Veggieburger war nicht unbedingt mein Fall, aber das „Khmer Kreung Khtis“ war ausgezeichnet! Stellt euch eine heiße Masse (wie ein sehr dünnes Pesto) vor aus jeder Menge Kräutern, Gewürzen und Erdnüssen. Da hätte ich am liebsten die Schüssel hinterher ausgeleckt. Jedenfalls hab ich dort viel Zeit verbracht, manchmal nur zum Säfte trinken, im Schatten sitzen und lesen. Perfektes Gegenprogramm zum Rumrennen zwischen den Ruinen von Angkor :)

Wenn man mal ein paar Straßen abseits der üblichen Touripfade schaut, dann sieht es in Siem Reap ganz anders aus. So zum Beispiel:

Siem Reap

Wenn man mal was anderes sehen will als uralte Steine, dann kann man sich den Wat Bo anschauen. In dieser Anlage sieht man kaum einen Touristen, aber Mönche und hübsche Statuen und eine schöne Pagode.

wat bo

waschtag

Hauptsächlich kommt man aber nach Siem Reap, weil man die Ruinen von Angkor besichtigen will. Das wollen viele, dementsprechend ist eine gute Planung wichtig, um nicht zwischen einer amerikanischen Reisgruppe in einem Tempel eingequetscht zu werden und sich so rein gar kein Überwältigungsgefühl einstellen kann. Was, wann und wie und mit welchen Fortbewegungsmitteln und welche Tiere man trifft, dazu erzähle ich das nächste mal was. Bebildert, selbstverständlich.

3 Kommentare

  • Nike sagt:

    Ey, WO ist der Pudding?
    Grüße,
    Nike

  • […] Nur die mir entgegen kommenden Touristen haben genervt. Die haben sich nämlich bevorzugt über den ganzen Steg breit gemacht während ich mich drauf konzentriert habe nicht ins Wasser zu fallen. Hier war es dann ach erstmals an diesem Tag ziemlich voll. Und heiß, sehr sehr heiß. Die nächsten drei Tempel gibts ohne Bilder, denn mein Kamera Akku hatte sich verabschiedet. Und meine Aufnahmefähigkeit auch, vielleicht liegt es daran, dass ich Ta Som, East Mebon und Pre Rup als nicht besonders beeindruckend in Erinnerung habe. Die letzteren beiden waren sehr ähnlich, man musste viele Stufen bewältigen, hatte dafür ein bisschen Aussicht. Und Hitze, unerträgliche Hitze. Die Runde endete mit diesen beiden Tempeln und statt dort zu Mittag zu essen ließ ich mich gegen 13.00 zurück nach Siem Reap fahren, drückte dem jugendlichen TukTuk Fahrer noch ein paar Dollar Trinkgeld in die Hand und ab zu meinem Lieblingsort: Das Peace Café (ich berichtete bereits). […]

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