Die großen 5 Sommeressen

Huch! Am Freitag ist bereits der 1. Juli und zum einen ist das erste halbe Jahr schon vorbei (whaaat? when did that happen?) und zum anderen tut man gerade so, als wäre der Sommer auch schon vorbei. Gut, angesichts der Regentage im Juni recht verständlich. Aber: wir hatten auch schöne Tage. Und zweitens: Es kommen doch noch Juli und August! Also noch kein Grund Rudi Carrells Evergreen anzustimmen. Aber nur falls der Sommer doch schon vorbei ist: ich hab definitiv das beste draus gemacht. Zumindest essenstechnisch.

und deswegen kommen heute meine großen 5 Sommeressen. Zum optimalen Genuss bitte die Teller mit in den Garten oder auf den Balkon oder wenigstens vor das offene Fenster nehmen. Es sei denn, draußen ist gerade Tornado und Sturzregen angesagt, dann bleibt lieber drin.

Aber nu mal los, hier kommen sie!

Platz 5
Pellkartoffeln mit Kräuterquark und bulgarischem Schopska Salat (Tomate, Paprika, Gurke, Petersilie, Schafskäse)

Platz 4
Nikes italienischer Nudel-Salat
nachzulesen hier. Einfach, köstlich und süchtig machend.

Platz 3
Sommersalat – vegetarisch

Ich liebe diesen Salat. Wassermelonen-Feta ist ja inzwischen ein Standard, aber probiert den mal mit Nektarinen!

  • Wassermelone
  • Nektarine
  • Gurke
  • Minze (dank Nike hab ich die im Überfluss auf dem Balkon) und Basilikum
  • Pinienkernen
  • Kalamata-Oliven
  • Feta
  • rote Zwiebel oder Frühlingszwiebeln
  • ein wenig Balsamico und Olivenöl
  • Pfeffer oder Chiliflocken

Zwiebel klein schneiden, Wassermelone und Gurke in mundgerechte Stücke schneiden, Nektarine zwölfteln, Kalamata-Oliven entsteinen und halbieren, Pinienkerne wenn man mag vorher ohne Fett in der Pfanne rösten oder einfach so dazu geben, eine großzügige Hand voll Basilikum und Minze grob hacken, Feta in Würfel schneiden oder zerbröseln. Alle Zutaten mischen, mit etwas Balsamico und Olivenöl und grob gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Wassermelonen Salat

Platz 2
faule Gazpacho – vegan
faul deswegen, weil ich keine frischen Tomaten überbrühe und häuten. Ich nehme einfach Tomatensaft. So.

  • Tomatensaft
  • 1 Gurke
  • 2 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • altes Weißbrot oder Toastbrot
  • Olivenöl
  • etwas Essig
  • Salz, Pfeffer, Tabasco

3/4 von Gurke und Paprika grob würfeln und in einen Blender geben. Zwiebel und Knoblauchzehe auch, mit Tomatensaft glatt pürieren.
Die restliche Gurke und Paprika klein würfeln und untermischen, mit Tomatensaft aufgießen bis Konsistenz und Geschmack passen. Mit Essig, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und ggf. Tabasco abschmecken. Die Gazpacho in den Kühlschrank stellen.

Brot würfeln und in Olivenöl mit einer Knoblauchzehe in einer Pfanne zu Croutons rösten. Höchstmögliche Selbstbeherrschung aufbringen um nicht schon direkt aus der Pfanne die köstlichen Brotwürfel zu naschen. Gazpacho gut gekühlt servieren und mit Croutons (im Idealfall noch warm) toppen.

Gazpacho für Faule

 

Platz 1 (leider ganz ohne Foto)
Schlesische Schmorgurken (vegetarische Variante, leicht zu veganisieren)
ich liebe Schmorgurken. Leider gibts die nur kurz und ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich es nur einmal schaffe, dieses Gericht zu kochen.

  • Zwiebel
  • Olivenöl
  • Schmorgurke
  • Kartoffeln
  • Sojaschnetzel als Hackfleisch-Ersatz (kann man aber auch weglassen)
  • Dosentomaten
  • Gemüsebrühe
  • Creme Fraîche oder vegane Alternative
  • Essig
  • Dill (möglichst frisch, zur Not geht auch TK)
  • Pfeffer, Salz

Schmorgurke schälen, entkernen und in halbe oder Viertel Scheiben schneiden. Nicht zu dünn. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schneiden. Sojaschnetzel in Gemüsebrühe einweichen. Die Schnetzel gut abtropfen lassen und mit Zwiebel und Öl wie Hackfleisch in der Pfanne braten. Wenn die Pfanne groß genug ist, Gurken und Kartoffeln dazu, ansonsten in einen Topf umschichten. mit Dosentomaten und Gemüsebrühe auffüllen und ca. 20 Minuten kochen. Pfeffer, Salz, Dill und einen guten Schuss Essig dazu. Mit Creme Fraîche abschmecken und mit einem extra Klacks servieren.

 

Bonustrack und außer Konkurrenz wegen Frühstück:

Arme Ritter mit Obstsalat

  • Toastbrot (oder Weißbrot oder Brioche oder Hefezopf)
  • Milch und Ei, verquirlt
  • optional: Vanilleschote
  • Butter
  • Ahornsirup
  • Puderzucker
  • Erdbeeren, Heidelbeeren, Nektarinen, Bananen…

Toast diagonal halbieren und in die Milch-Ei-Mischung (mit Vanille oder ohne) tauchen. In Butter von beiden Seiten goldbraun braten. Mit Ahornsirup übergießen und mit Obstsalat servieren. Gern geschehen.

Arme Ritter

 

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