Bibber.

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich friere. Und die versöhnlichen Töne, die ich unlängst dem Winter gegenüber angeschlagen habe, sind bereits Schnee von gestern (bitte beachtet dieses herrliche Wortspiel). Solange ich nicht gerade im Harz bin will ich das mit dem Winter jedenfalls nicht.

Was hilft also gegen den Jahresanfangs-Blues? Ich persönlich versuche, so selten wie möglich das Haus zu verlassen und verdinge mich mit folgenden Winteraktivitäten:

  • Kochen. Eintopf, Risotto, Nudeln. Ein besonderer Schmaus für einen gemütlichen Winterabend war zum Beispiel diese Black Lentil Bolognese. Vegetarisch und ohne den Parmesan auch vollkommen vegan. Linsen und Nudeln geht ja eh immer gut, aber bei diesem Rezept hat mir besonders die Idee gefallen, geraspelte Möhren in die Tomatensauce zu geben, das gibt zusammen mit den Linsen eine schöne „fleischige“ Textur.
  • Baden in die Badewanne. Wann, wenn nicht im Winter.
  • Bücher lesen. Zum Beispiel in der Badewanne. Ich empfehle nachdrücklich und wiederholt und gerade für den Winter das jüngst gelesene „Vom Ende der Einsamkeit“*
  • Hörbücher und Podcasts hören (geht sowohl in der Badewanne als auch beim Kochen sehr gut). Meine Lieblingshörbücher sind, wenns lustig sein soll Känguru-Manifest und Känguru-Chroniken* und wenn es spannend sein soll aber kein Krimi, dann ist mein Favorit immer noch Herr aller Dinge* – ganz hervorragend gelesen von Matthias Koeberlin. Da hat man auch ne Weile dran zu hören. Ein neu entdeckter Lieblings-Podcast ist Call your Girlfriend – die zwei sind meine neuen Lieblingsfeministinnen. Sehr hörenswert!
  • Spielen. Kartenspiele, Brettspiele oder was auf der Konsole.
  • Urlaub planen. (ich denke gerade nach über Riga, Graz, Ljubljana, Mallorca… die Liste ist lang, entschieden und gebucht ist noch nix…)
  • Serien gucken. The Man in the High Castle zum Beispiel. Und ich finde zur Zeit auch die Netflix Serie „Love“ recht gut.
  • Einkuscheln. Am besten zu zweit.

Außerdem denke ich ernsthaft drüber nach, mal wieder was zu stricken. Mal gucken ob das von alleine wieder weg geht oder ich am Wochenende mal die Nadeln suche.

Also: bleibt warm und macht es euch kuschlig. Der Frühling kommt bestimmt!

 

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3 Kommentare

  • Nele sagt:

    The Man in the High Castle – davon haben wir auch gerade gestern die zweite Staffel angefangen (und, nachdem wir nach den ersten zehn Minuten noch mal kurz pausiert haben, um eine Zusammenfassung von Staffel 1 zu lesen, auch direkt drei Folgen geschaut). (War der Satz in der Klammer jetzt zu lang, um noch logisch zu sein? ^^)
    Und danke für noch einen Podcast für meine sowieso schon viel zu lange Podcast-Liste. ;-) Meine Lieblings-Podcasts sind ja: Dear Hank and John (mit Abstand!), Note to Self und neuerdings höre ich ganz gern „Happier“, das sind immer so kurze Häppchen von nur 20 Minuten.
    Auf die Badewanne bin ich sehr neidisch. Aber man kann eben nicht alles haben in der ansonsten perfekten Wohnung.
    Liebe Grüße!
    Nele

  • andrea sagt:

    Der Satz war total logisch! Wir haben auch erst 3 Folgen von Staffel 2 geschaut, aber jetzt wo Dschungelcamp vorbei ist geht das wieder weiter :)

    Danke für den Tipp mit Dear Hank & John, da höre ich mal rein! Das ist ja John Green! Und warum hab ich da noch nie was von gehört?

    Happier höre ich auch und note to self auch. Ansonsten noch Gästeliste Geisterbahn, da freue ich mich jede Woche drauf. Und Fest & Flauschig, wobei ich da früher begeisterter war muss ich sagen. Ein doofer Nebeneffekt am ständig Podcasts hören ist bei mir leider, dass ich wesentlich weniger Musik höre als früher. Das muss anders werden!

    Wenn die Wohnung sonst perfekt ist, dann lässt sich das mit der fehlenden Badewanne auch verschmerzen :)

    Liebe Grüße!
    Andrea

  • Nele sagt:

    Wenn du John Green magst, dann schau doch mal auf Youtube nach den Vlogbrothers. Ich mag seinen Bruder Hank ja fast noch lieber, aber beide sind toll und beim Podcast sind sie halt beide zusammen – perfekt! :-)
    Fest und Flauschig… Böhmi ist nicht sooo meins und ich hab mal eine Folge davon angefangen. Das hatte mir viel zu wenig roten Faden und Substanz. Ich höre nicht so gerne Leuten zu, die sich einfach nur unterhalten. Dear Hank und John unterhalten sich zwar auch, aber haben trotzdem einen richtigen roten Faden. (Deswegen war meiner erster Podcast auch This American Life, das ist ja eher reportagig, und dann Serials erste Staffel, die zweite fand ich leider thematisch zu öde.)

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