Kambodscha – die Natur rund um die Ruinen und ein paar Tipps für Reisen nach Kambodscha

Könnt ihr noch? Letzte Runde Angkor, dieses Mal allerdings ohne alte Steine. Jenseits der Tempel wird einem nämlich eine wunderbare Natur präsentiert und man kann sich richtig vorstellen, wie King Louie hier seine Parties feiert und Shir Khan mit einem verschlagenen Blick durch den Dschungel streift. Deswegen: ruhig mal eine Ecke weiter fahren, mal um die Tempel drum rum gucken und unbedingt alle Stufen erklimmen. Nach der Bilderflut kommen übrigens meine Tipps für die Tempel um Angkor. Falls ihr also da mal hinwollt: schön bis zum Ende lesen :)

Angkor von oben

#vonobenruntergucken: manche Tempel bieten eine super Aussicht auf den Dschungel!

auf dem Weg zum Tempel

Und bei manchen Tempeln ist der Weg dorthin spektakulärer als der Tempel selbst.

Natur rund um Angkor

wieviele Baumstämme sind hier zu sehen?

Idylle um Angkor Thom

Rund um die alte Stadt Angkor Thom finden sich so einige idyllische Fleckchen

King Louie

Die Affen rasen durch den Wald… und lassen sich auch gern mal füttern.

Und hier kommen meine wie immer völlig subkjektiven Tipps für die Reise nach Kambodscha

Speziell für den Besuch von Siem Reap / den Ruinen von Angkor:

  • keine Flip Flops. Es ist megaheiß, aber glaubt mir. Keine Flip Flops. Schon aus rein praktischen Gründen – ihr werdet um euch die Ruinen richtig ansehen zu können viele unebene Stufen und Vorsprünge erklimmen müssen. Viel zu gefährlich in Flip Flops. Inka hatte hier ein Paar Trekking Sandalen empfohlen, die nicht wie Trekking Sandalen aussehen. Die hatte ich an und kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.
  • keine weißen Klamotten. Zwischen den Tempeln ist rotbrauner Sand. Den habt ihr am Ende des Tages überall.
  • Der frühe Vogel fängt den leeren Tempel. Ich jetzt wirklich kein Frühaufsteher. Aber es lohnt sich. Morgens um halb acht ist im Bayon z.B. noch nix los und es ist angenehm kühl.
  • mehrere Tage einplanen! Ein Tag reicht im Leben nicht, außer ihr seit echt hardcore drauf.
  • Nicht die eigene Aufnahmefähigkeit überschätzen und sich die Tempel lieber einteilen.  Mehrere Tage bieten die Chance, dass man sich einige Tempel noch einmal in einem anderen Licht ansehen kann.
  • Halbe Tage schützen vor Hitze und sind deutlich entspannter.
  • unterschiedliche Transportmittel wählen. Mit dem Fahrrad (die meisten Hotels und Guest Houses verleihen Räder. Falls nicht gibt es sehr viele Fahrradverleihe in Siem Reap) lohnt sich ein kleiner Umweg über die Dörfer. Dort kann man riesige Schweine oder Kühe rumstehen sehen und überfreundliche Anwohner, die einen herzlich begrüßen. Das macht gute Laune. Außerdem hat man mit dem Fahrrad durch die Tempelanlagen den Vorteil, dass man sehr flexibel ist und sich zum Beispiel mal zwischendurch eine rastende Affenbande angucken kann, an der der TukTuk Fahrer vorbeirauschen würde.
  • Augen auf! Neben Schweinen, Affen, Kühen, Hühnern sieht man auch mal Elefanten (die allerdings nur dazu dienen, Touristen zwischen den Tempeln herumzutragen (was natürlich eher weniger schön ist).
  • Habt immer ein paar Dollar in der Hosentasche für gekühlte Getränke oder Ananas-Snacks. Verpflegung gibt es überall, nehmt euch trotzdem eine große Flasche Wasser mit.

Hier nochmal der Rest von Angkor: Teil 1 und Teil 2 und Siem Reap

Und so generell:

  • Schaut euch Phnom Penh an. Mich hat die Hauptstadt sehr begeistert, denn das war sehr chillig, grün und hübsch. Nicht den Royal Palace vergessen!
  • Unbedingt und auf jeden Fall nach Choeung Ek  Genocidal Center fahren und dort die Audio Tour mitmachen.
  • Mit den Einwohnern plaudern. Mich haben die Menschen in Kambodscha am meisten begeistert. Nirgendwo sonst habe ich so eine herzliche Freundlichkeit erlebt. Mein Tuk Tuk Fahrer hat mich nach dem Besuch der Killing Fields zum Abschied in den Arm genommen (das ist nicht üblich…) – weil ich so traurig war. Die Kinder in meinem Guesthouse in Siem Reap kamen regelmäßig angerannt und haben mich umarmt. Mich hat Kambodscha sehr begeistert!
  • So viele Nüsschen wie möglich essen. Zum Bier oder Cocktail werden nämlich mit Chili und Zitronengras frisch geröstete Erdnüsse serviert. Macht süchtig!
  • Wie generell überall in Südostasien: Esst Bananen, Ananas und Mangos. Jeden Tag. Solange es geht. Dort schmecken diese Früchte nämlich wirklich.

Meinen Post zu Phnom Penh gibt es hier.

3 Kommentare

  • inka sagt:

    Hmpf, nu hatte ich Kambodia so langsam aus dem Kopf gestrichen wegen Touristenüberfüllung und Du machst hier doch wieder Lust drauf, und wie!
    Herzlichen Dank fürs Verlinken, ich bin auch echt immer noch total begeistert von den Dingern. Ich hab nun schon seit 8 Jahren viele Trekkingsandalen ausprobiert und diese hier sind die ersten, die allen Anforderungen standhalten.
    Liebe Grüße
    /inka

    • andrea sagt:

      oh Inka, du solltest hin! Auf jeden Fall nach Phnom Penh – da hab ich ziemlich wenig Touris gesehen. Siem Reap ist da schon anstrengender, aber die Tempel sind schon toll und beeindruckend. Ich war eher traurig, dass ich so schnell weiter nach Vietnam musste und nicht mehr Zeit für den Rest des Landes eingeplant hatte…. Und ja, die Sandalen sind super! :)

  • Elisa sagt:

    Danke für den EInblick und vor allem die Alltagstipps!
    Mist, jetzt habe ich direkt wieder Reisefieber – Kambodscha steht so weit oben auf der Liste! Warst du zufällig auch auf einer der angeblich so schönen Inseln im Golf von Thailand?

Sag doch was!