Ab in die Heide

Im Moment ist gerade so viel los, dass sich die Themen hier stauen. Ich wollte euch doch eigentlich noch so viel mehr über Österreich erzählen. Aber gefühlt bin ich jedes Wochenende irgendwo, Ausflüge, Kurztrips… und zuhause bin ich ja eh kaum noch. Es wird nie langweilig, aber ich komme vor lauter umherschwirren einfach nicht dazu, hier mal Aktualität reinzubringen. Als Versuch, wenigstens ein bisschen was aufzuholen erzähle ich euch heute von einem besonders schönen Ausflug vor ein paar Wochen.

In Norddeutschland gibt’s ja Heide. Woanders gibt’s die auch, aber hier ist sie natürlich ganz besonders hübsch (bestimmt). Jedenfalls gibt es da die Lüneburger Heide. Touristisch völlig ausgeschlachtet, da fahren so viele Pferdekutschen mit Rentnern rum, dass man kaum Platz hat um auf die Heide zu gucken. Außerdem Menschen zu Fuß, auf Fahrrädern, mit Hunden… So wie ich es NICHT mag. Hübsch ist es dort natürlich trotzdem.

Und dann gibt es da noch die Fischbeker Heide. Ohne Ausflugslokale, den Kuchen muss man sich selber mitbringen, oder noch ein Stück weiter laufen, in die Harburger Berge. Wenn man in die richtige Richtung geht (Kiekeberg), wird man mit leckerem Kuchen mit Aussicht auf die Hamburger Skyline (weit weit in der Ferne) belohnt.

Was soll ich sagen: mindestens genau so schön wie die Lüneburger, nur minus die vielen Menschen und alles was mit denen mitkommt. Wenn man so viel Glück hat wie wir, dann trifft man an einem sonnigen Sonntag in der Fischbeker Heide kaum Menschen, dafür aber die Schäferin mit ihrer Heidschnuckenherde.

fischbeker heide

Fischbeker Heide Blüte

Heischnuckenherde

Heideblüte

Die Fischbeker Heide ist jedenfalls mein Lieblingsort in Hamburg. Zu jeder Jahreszeit schön, aber besonders zur Heideblüte, wenn es aussieht wie auf einem seltsamen, lila Planeten. Und hab ich schon die Heidschnucken erwähnt?

 

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